Inhalt
Qualitätszirkel der Kinder- und Jugendärzte informierte sich bei Caritas
Kreis Soest. Viele gute fachliche Gespräche wünschte sich Thomas Becker, hauptamtlicher Vorstand der Caritas im Kreis Soest, als er am Mittwoch die Mitglieder des Kinder- und Jugendärztlichen Qualitätszirkels im Haus der Caritas in Soest willkommen hieß. Die Mediziner aus dem westlichen Kreisgebiet erlebten an diesem Abend wirklich eine Premiere, wurden doch die neu gestalteten Räume der Heilpädagogischen Frühförderung, der Beratungsstelle und der Psychomotorik im Haus der Caritas vorgestellt.
Noch wichtiger aber war es, dass die Mediziner im direkten Gespräch erfuhren, welche komplementären Angebote es gibt, Kindern, Jugendlichen, Eltern und Familien zu helfen, sie zu fördern und zu begleiten. Bevor die neuen, freundlich-hellen Räumlichkeiten einschließlich Snoozelenraum um besichtigt wurden, stellte Franz Berntzen die Arbeit in der heilpädagogischen Frühförderung einschließlich der Integrativen Heilpädagogischen Tagesstätte St. Barbara in Hultrop vor. Wolfgang Faber, Leiter der Beratungsstelle Werl und ab Januar 2012 auch für die Soester Beratungsstelle verantwortlich, brach eine Lanze für die mehr als 2400 Familien, die allein im letzten Jahr von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Caritas betreut wurden. Er machte deutlich: „Die Beratung wird schnell ermöglicht.” Die maximale Wartefrist von 14 Tagen werde oftmals unterschritten. Und natürlich werde kein hilfesuchender Mensch gleich welchen Alters, der bei der Beratungsstelle anklopft, abgewiesen.
Der Bereich „Eltern-/Geschwisterbegleitung” liegt ab Januar 2012 in den Händen von Birgit Grunwald. Sie betreut ab dann das von der Aktion Mensch geförderte Inklusions-Projekt. Auch sie hatte angesichts der steigenden Nachfrage für die Ärzte einen wichtigen Hinweis parat: „Mein Terminkalender ist noch leer.” Bevor Sonja Wollenhöver in der ebenfalls neu gestalteten Turnhalle die Aspekte der Psychomotorik erläuterte, stellte Fachbereichsleiterin Burgis Korte die Caritas-Lernwerkstatt sowie die Mutter-Kind-Kurberatung vor. Der Schwerpunkt aber galt der Wohnberatung, die nicht nur die Bedürfnisse der Senioren kennt. Bei der Wohnberatung werde auch z. B. Familien geholfen, die ihre Wohnung für ein behindertes Kind umbauen muss. Das kann bis zum Fallmanagement einschließlich der Begleitung bei einer Baumaßnahme gehen.
Bei der abschließenden offenen Aussprache, zu der Thomas Becker herzlich um Anregungen und Kritik bat, war für Dr. Andreas Westphal, Moderator des Ärztezirkels, von entscheidender Bedeutung, wie schnell benötigte Hilfe gegeben wird. Mit Zufriedenheit nahm er die Stellungnahmen zur Kenntnis, dass der Caritas-Verband personell so gut aufgestellt ist, dass Hilfe- bzw. Förderangebote wirklich innerhalb kürzester Zeit realisiert werden können. Und noch bei einem anderen Punkt war sich Dr. Westphal mit Thomas Becker einig: „Es gibt manchmal nur ein ganz kleines Zeitfenster, in dem Menschen auch offen für Hilfe von außen sind. Gemeinsam müssen wir dieses Fenster nutzen.”
Kontakt
Osthofenstraße 35a
59494 Soest
02921 / 35 90-0
Email senden info (a) caritas-soest (Punkt) de
Karte anzeigen



