Inhalt

Rollende Waldschule in Hultrop

Kreis Soest. Das Reh ist keinesfalls die Frau vom Hirsch und der Waschbär hat es nicht so sehr mit der Sauberkeit. Auch wie sich der Hase vom Kaninchen unterscheidet und wie das Kind vom Wildschwein heißt, das wissen jetzt die Mädchen und Jungen der Integrativen heilpädagogischen Tagesstätte St. Barbara in Hultrop. Einen Tag lang machte die Rollende Waldschule der Kreisjägerschaft Soest bei ihnen Station. Obmann Karlheinz Haack und Ivett Nühsel hatten in den kleinen Gruppen, die jeweils in diesem besonderen Klassenzimmer Platz nahmen, ein ganz aufmerksames Publikum. Rot- und Damwild, Geweih oder Gehörn, Marderhund und Frettchen – viele Facetten des Lebens in der Natur wurden angesprochen. Natürlich dürfen in der Waldschule die Tiere auch gestreichelt werden. Seitdem wissen die Kinder, dass sich eine Sauschwarte einfach anders anfühlt als ein Eichhörnchenfell. Und ein Igel ist zwar stachelig, piekst aber nicht. „Die Kinder interessieren sich wieder mehr für die Natur und Tiere”, berichtete Obmann Haack zwischen zwei Gruppen. „Computer haben wohl ihre Faszination verloren.” Das ist eine Entwicklung, die ihm sehr zusagt. Dafür nimmt er gern in Kauf, dass Kaninchen und Hase in der Rollenden Wahlschule öfter mal ausgetauscht werden müssen. Immer dann, wenn ihre Ohren im wahrsten Sinne kaputt gestreichelt wurden.

Kontakt

Caritas im Kreis Soest
Osthofenstraße 35a
59494 Soest

02921 / 35 90-0
Email senden info (a) caritas-soest (Punkt) de
Karte anzeigen
  • Zum Sanivita-Onlineshop