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Geschichte der Einrichtung
Im Jahre 1972 nahm nach einjähriger Bau- und Vorbereitungszeit der St. Barbara-Kindergarten, damals Sonderkindergarten, für 32 Kinder mit Körperbehinderungen seinen Betrieb auf. 11 Kinder im Alter von 3 - 7 Jahren aus den Kreisen Soest, Lippstadt und Beckum hielten Einzug. Die offizielle Eröffnung fand am 11.12.1972 statt. Träger der Einrichtung ist der Caritasverband für den Kreis Soest e. V.
Im Jahre 1980 wurde die Einrichtung um eine Regelkindergartengruppe und ein Therapiebad erweitert. Es wurden 25 nichtbehinderte Kinder aus Hultrop und Umgebung aufgenommen. Der St. Barbara-Kindergarten bekam den Zusatz: Integrative heilpädagogische Tagesstätte. In der Einrichtung werden 32 körperbehinderte und 25 nichtbehinderte Kinder betreut.
Am 20. Oktober 1983 wurde von den Eltern der Förderverein für den St. Barbara-Kindergarten gegründet. Anfang 1985 entschloß sich der Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Soest e. V. die Einrichtung um einen Gruppenraum, Nebenraum, zwei Ergotherapieräume sowie Sanitäranlagen zu erweitern. Der Anbau wurde notwendig, da die Räumlichkeiten der Einrichtung aufgrund der großen Nachfrage zur Betreuung körperbehinderter Kinder nicht mehr ausreichend waren.
Am 15. Januar 1986 wurden weitere 8 körperbehinderte Kinder aufgenommen. In der Einrichtung werden jetzt 40 körperbehinderte und 25 nichtbehinderte Kinder betreut.
Am 15. September 1989 wurde die Therapie-Reithalle, auf dem Gelände des St. Barbara-Kindergartens ihrer Bestimmung übergeben.
Das stete Anwachsen der Zahl schwer- und mehrfachbehinderter Kinder, die damit verbundene Enge bedingt durch einen vermehrten Hilfsmitteleinsatz verlangen für uns entsprechende Ausweichmöglichkeiten, um einer adäquaten therapeutischen bzw. heilpädagogischen Förderung den mittlerweile gehobenen Ansprüchen entsprechen zu können. Somit wird im Jahr 1999 der Eingangsbereich ausgestattet u. a. durch eine Glasbedachung in einer Art eines pädagogisch-therapeutischen Foyers, wo unsere angestrebten Maßnahmen sinnvoll realisiert werden können. Außerdem wird dieses Foyer von der Lage her als zusätzliches Raumangebot zur gemeinsamen Begegnung von Kindern mit und ohne Behinderung unserer Einrichtung genutzt.
Am 10. September 2006 wurde im Rahmen eines Sommerfestes den Besuchern der neue Spielplatz vorgestellt.
Die Neugestaltung des Spielplatzes wurde notwendig, da der Spielbereich nicht mehr den heutigen Standards, aber vor allem auch nicht den Erkenntnissen und Erfahrungen im Zusammenspiel der Kinder mit und ohne Behinderung sowie der Förderung der schwer mehrfach behinderten Kinder entsprach.
Das Ziel der Umgestaltungsmaßnahme war einen möglichst naturnahen Spielbereich ohne die Aneinanderreihung von starren Spielelementen zu schaffen. So kann sich das Spiel frei entwickeln. Es wurde eine Kombination zwischen dynamischen Spielgeräten (Schaukeln, Schwingen etc.), Turnspielgeräten (Hangeln, Klettern etc.) sowie naturnahen Baustoffen wie Bruchstein und Holzstümpfen (Balancieren, Bewegen etc.) gewählt.
Kontakt
Franz-Josef BerntzenSt.-Barbara-Straße 2
59510 Lippetal-Hultrop
02527 / 690
Email senden berntzen (a) caritas-soest (Punkt) de
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