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Hilfen bei Demenz
Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten sind je nach Krankheitsstadium und eigenem Empfinden unterschiedlich stark belastet. Entfremdung, Trauer und Verlust, einschneidende Veränderungen im alltäglichen Leben, gestörte Nachtruhe und körperlicher Einsatz belasten pflegende Angehörige und können zu Erkrankungen führen. Unzureichende psychosoziale Hilfen, das Gefühl nicht mehr am Leben teilhaben zu können, aber auch finanzielle Einbußen erschweren die Gesamtsituation der Betroffenen.
Trotz dieser Situation nehmen nur wenig betroffene Angehörige professionelle Hilfen in Anspruch. Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten sind oft nur wenig bekannt, nicht ausreichend an den Bedürfnissen ausgerichtet, erscheinen zu teuer oder sind gar nicht vorhanden. Die Caritas-Sozialstationen im Kreis Soest können Sie vor Ort im persönlichen Beratungsgespräch informieren und Unterstützungshilfen anbieten. Auch die Seniorenberatung im Haus der Caritas steht für Sie mit einer kompetenten Beratung über Hilfsangebote und Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Ferner wird im Kreis Soest von der Caritas und der Alzheimer-Gesellschaft im Kreis Soest eine Gesprächsgruppe für Angehörige angeboten. Zu erfahren, dass man mit der Erkrankung nicht alleine ist, dass andere Menschen mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, ist eine wichtige Form der Entlastung.
Betreuungsgruppen für Demenzerkrankte können eine zusätzliche Entlastung für die Betroffenen darstellen. Ein- bis zweimal die Woche werden die Erkrankten in einer kleinen Gruppe betreut. Begleitet werden diese Gruppen i. d. R. von Fachkräften und geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen. Die Caritas im Kreis Soest bietet zurzeit in Warstein und in Werl eine Betreuungsgruppe für Demenzerkrankte an.
Auch durch eine Einzelbetreuung zu Hause können Angehörige bei der Betreuung zu Hause unterstützt und entlastet werden. So ist es für den Angehörigen möglich, zumindest für einige Stunden am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, einfach mal in Ruhe einzukaufen oder vom Alltag zu verschnaufen. Die Caritas-Sozialstationen unterstützen Betroffene im gesamten Kreis Soest mit geschulten und erfahrenen Fachkräften, die zu Hause psychosoziale Einzelbetreuungen durchführen.
Mit der Kurzzeitpflege können pflegende Angehörige eine längere Verschnaufpause für max. vier Wochen im Jahr erhalten. Auch die Tagespflege bietet eine „Atempause“ für pflegende Angehörige und unterstützt die Pflege zu Hause.
Mit Ihren Fragen können Sie sich gerne persönlich oder telefonisch an die Seniorenberatung der Caritas wenden. Oder schicken Sie uns einfach Ihre Frage per e-mail an info (a) caritas-seniorenberatung (Punkt) de.
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Unnaer Str. 24
59457 Werl
02922 / 21 99
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