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Stand: 14.08.2017

Pressemitteilung

In Pastors Garten waren die Löwen los

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Beim Zirkusprojekt, das auf Initiative des Fördervereins erstmals organisiert worden war, zeigten die Kinder der integrativen heilpädagogischen Kindertagesstätte St. Barbara in Hultrop, was sie im Lauf einer Woche alles gelernt hatten. Von Montag bis Freitag hatten Martin Wollmann vom Sternschnuppenhof Stocklarn und zwei Mitarbeiterinnen mit den Kindern spielerisch und kindgerecht geübt. Dabei wurden sie von Hubert Stratmann (Einrichtungsleitung) und dem Team tatkräftig unterstützt. Und wenn nach der Mittagspause die Kinder wieder in ihre gewohnten Gruppen zurückkehrten, dann ging es für das Team natürlich weiter, damit zur Premiere am Freitagnachmittag die richtige Zirkusatmosphäre aufkam.

Aber natürlich waren die Kinder die absoluten Stars, die stolz und manchmal auch mit etwas Lampenfieber in der Manege auftraten. Was haben sie nicht alles gelernt! Zauberer zeigten ihre Tricks, eine achtköpfige Gruppe hatte eine Seiltänzernummer einstudiert, während wilde Piraten artistische Kunststücke zeigten. Die jungen Jongleure ließen die Teller kreisen und balancierten auf Bällen, die fast so groß waren sie wie selbst. Bei der Raubtierdressur ließ der kleine Dompteur Löwen, Tiger und Leoparden durch Reifen springen. Gerade hier zeigten die kleinen Kinder, mit und ohne Handicap, eine ansteckende Spielfreude, die durch die Hilfestellung der Erwachsenen noch gesteigert wurde.

"In der Zirkuswoche stand bei uns alles Kopf, die Abläufe waren ganz anders als sonst", erinnerte sich Hubert Stratmann rückblickend. Jeden Vormittag wurde trainiert, kindgerechte Snacks standen bereit, damit sich die Jungen und Mädchen auf dem Weg zur nächsten "Trainingseinheit" stärken konnten. Nach der Generalprobe am Freitagvormittag öffnete sich am Nachmittag das große Zelt in Pastors Garten und die Jungen und Mädchen zeigten Eltern, Geschwistern und Freunden Kunststücke am laufenden Band.  Auch die Fahrer, die die Kinder in die Einrichtung bringen, ließen es sich nicht nehmen, die Darbietungen zu bewundern und zu beklatschen. So gut ist die Kommunikation innerhalb des Dorfes, dass selbst die Seniorengruppe vorbeikam und sich selbst einen schönen Nachmittag im Zirkuszelt gönnte. Fotos: Bender