
Gemeinsam mit Michael Wittmann, der den Kurs leitete, gratulierte sie den Frauen und Männern, die sich an zehn Abenden in der Sozialstation am Lehmacker engagiert und sehr interessiert all den Fragen widmeten, die für die optimale Pflege am häuslichen Krankenbett so wichtig sind. Dazu gehörten u.a. die Ausstattung eines Krankenzimmers, der Umgang mit Medikamenten, Hebe- und Tragetechniken, Dekubitus - Wundversorgung, die Lagerung eines Patienten sowie Palliativ- und Sterbebegleitung. "Natürlich geht es immer um die praktischen Kenntnisse", ging Julia Kersten am letzten Abend bei der Zertifikatsübergabe auf die Besonderheiten eines solchen Kursangebots ein. "Es ist mir und meinen Team aber auch wichtig, den pflegenden Angehörigen zu vermitteln, welche Rechte sie haben und sie zu stärken, alle Unterstützungsangebote auch wahrzunehmen. Kommen Sie also auch in Zukunft zu uns, wenn Sie eine Beratung brauchen. Wir sind für sie da." Das hörten die engagierten Frauen und Männer mit großer Freude. "Zum Beispiel das Thema Demenz, der Abend war sehr informativ, da würde ich mich gern weiterbilden", hieß es beim gemütlichen Abschlussabend, als Michael Wittmann den umfangreichen Themenkatalog noch einmal Revue passieren ließ. Mit dem Zertifikat werden sich die Teilnehmer jetzt noch engagierter der Pflege eines Angehörigen widmen können. Den Kurs hatte die Caritas-Sozialstation Wickede gemeinsam mit der Barmer Ersatzkasse durchgeführt.